Endless Wellness
Endless Wellness kommen aus Wien – aber eigentlich aus dem Bauch. Ihr Debütalbum „Was für ein Glück“ erschien Anfang 2024 bei Ink Music und wurde schnell als neuer Klassiker der österreichischen Musikszene bezeichnet. Mit ihrem handgemachten Sound schaffte es die Band in die Top 10 der österreichischen Albumcharts 2024, mehrere Singles erreichten die Top 5 der FM4-Charts. 2025 wurden Endless Wellness zudem zweimal für den Amadeus Award (FM4, Alternative) nominiert.
Musikalisch bewegen sich Endless Wellness irgendwo zwischen Indie, Fuzz-Folk und roher Intimität: schrammelnde Westerngitarre, übersteuerte Klangflächen und ein drängendes Zusammenspiel, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht. Vergleiche wie „frühe Tocotronic, aber später“, „Isolation Berlin aus Wien“ oder „Big Thief auf Deutsch“ liegen nahe – greifen aber zu kurz. Im Zentrum stehen obskur-poetische, deutschsprachige Texte, die sich schonungslos mit Depression, Erschöpfung und Verletzlichkeit auseinandersetzen und dabei immer wieder den Bogen vom Persönlichen ins Gesellschaftliche spannen. Endless Wellness erzählen vom Mikro- zum Makrokosmos, von individuellen Ängsten in einem dysfunktionalen System, geprägt von Klimakrise, politischer Verhärtung und kollektiver Überforderung.
Die Band – Philipp Auer, Adele Ischia, Milena Klien und Patrick Huter – ist seit vielen Jahren befreundet. Dieses gewachsene Vertrauen ist das Fundament ihres gemeinsamen Arbeitens: eine spürbare Nähe, die Verletzlichkeit im kreativen Prozess zulässt und sich direkt auf der Bühne überträgt. So erspielten sich Endless Wellness bereits vor ihren ersten Veröffentlichungen eine treue Fangemeinschaft; ausverkaufte Konzerte in Clubs, Zelten und Hallen folgten rasch. Live wird die Musik zum kollektiven Moment: Lieder, die man alleine hören oder gemeinsam tanzen kann, das Gewicht von den Schultern schüttelnd. Ihre Songs sind ein lautes, tröstendes Aufbegehren – melancholisch, humorvoll und voller Wärme.
Musik für alle, die nicht still sein wollen, aber auch nicht mehr wissen, wie laut man schreien darf.